letzte Vorstellung

Los lobos

Samuel Kishi

Inspiriert von der Kindheit des Regisseurs, erzählt «Los Lobos» mit nüchterner Bescheidenheit, ohne grosse Inszenierungen und voller Hoffnung von zwei Brüdern und ihrer Reise in die Ferne.

Sie träumen von Disneyland, aber nachdem die Brüder Max und Leo von Mexiko in die USA emigriert sind, müssen sie zunächst einmal in ihrer neuen Heimat ankommen. Und sie müssen sich an die sieben Regeln halten, die ihre Mutter ihnen auferlegt hat. Während die Mutter sich auf Jobsuche begibt, bleiben die Brüder tagsüber alleine zuhause in der spärlich eingerichteten Wohnung und lassen ihrer Fantasie freien Lauf. Sehr stimmungsvoll, aufrüttelnd und doch voller Hoffnung, basierend auf den Kindheitserinnerungen des Regisseurs Samuel Kishi. Diese an sich schon bewegende Geschichte der erzwungenen Isolation, die mit den Augen der Kindheit erzählt wird, scheint im Moment unsere Erfahrungen mit dem Eingesperrtsein in der Zeit der Pandemie widerzuspiegeln. Auch wenn die Gefahren eines Virus` nichts zu tun haben mit Armut, der illegalen Situation oder der Sprache, verankert Kishi seine Geschichte in einer Realität, die uns vertraut sein könnte.

Los lobos

Dauer

94 Minuten

Sprache

Sp/d

Alter

6

Genre

Drama

Produktion

2020, Mexico

Besetzung

Martha Reyes Arias, Maximiliano Nájar Márquez, Leonardo Nájar Márquez, Cici Lau

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Mo
25.05.
26.05.

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